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Bovine Herpesvirus-1-Infektionen

CAVE: Anzeigepflicht (Kategorie C)

Informationen zum Erreger

Herpesviren sind behüllte, ca. 200 nm große, doppelsträngige DNA Viren. Die Replikation findet im Zellkern statt. Herpesviren exprimieren eine Vielzahl von Nichtstrukturproteinen, die der Immunevasion dienen. Dadurch kommt es i.d.R. zu lebenslang persistierenden Infektionen. BHV-1 gehört zu den Alphaherpesviren. Das immunologisch wie genetisch einheitliche Virus verursacht zwei klinische Ausprägungen, die Infektiöse Rhinotracheitis (IBR) sowie die Infektiöse Pustulöse Vulvovaginitis (IPV)/ Infektiöse Balanoposthitis (IBP).

In Ländern, in denen BHV-1 nicht bekämpft wird, kann die Seroprävalenz bis zu 70% betragen. In Deutschland wird das Virus seit über zwanzig Jahren aktiv bekämpft. Infektionen mit BHV-1 sind anzeigepflichtig. Ausbrüche treten noch sporadisch auf.

Epidemiologisch spielen klinisch inapparente, latent infizierte Tiere eine wichtige Rolle. Durch Stress oder auch iatrogen (Kortikosteroide) kann es zur Virusreaktivierung und -ausscheidung kommen. Auch geimpfte Tiere können latent infiziert sein. Die Virusausscheidung dauert i.d.R. 1 bis 2 Wochen. Infizierte Bullen können das Virus bis zu 4 Wochen mit dem Sperma ausscheiden (CAVE: künstliche Besamung). Die Virusausscheidung über die Atemluft und über Vektoren wie z.B. Menschen und kontaminierte Gerätschaften (z.B. Halfter) führt zu einer raschen Infektionsausbreitung.

Bei der respiratorischen Form werden die Viren über Nasen-/ Rachensekrete infizierter Tiere aufgenommen. Es kommt zur Infektion von Lymphozyten in regionalen Lymphknoten bzw. Tonsillen und zur zellassoziierten Virämie. Je nach Immunstatus und in Abhängigkeit vom Auftreten einer Sekundärinfektion kommt es entweder zu leichten, klinisch inapparenten Verläufen oder zu schweren generalisierten Verläufen. Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 6 Tagen ist die Infektion i.d.R. durch hohes Fieber (bis zu 42°C), serösen, fadenziehenden Nasenausfluß, eine charakteristische Hyperämie der Nasenschleimhäute und des Flotzmaules gekennzeichnet. Bei laktierenden Tieren kommt es zu einem markanten Absinken der Milchleistung. Jungrinder können eine schwere fieberhafte Allgemeinerkrankung entwickeln, die mit sekundären, bakteriellen Infektionen (z.B. Pneumonien) einhergeht, teilweise kann die Infektion aber auch subklinisch verlaufen.

Der Immunschutz gegenüber dem Virus beruht im Wesentlichen auf der Induktion zytotoxischer T-Lymphozyten; neutralisierende Antikörper (auch maternale Antikörper) spielen eher eine untergeordnete Rolle. Serologische Untersuchungen sind aber für die Diagnostik von Bedeutung. Die Infektion wird durch eine Impfung nicht sicher verhindert. Auch geimpfte Tiere können sich mit Feldvirus infizieren und eine latente Infektion ausbilden. Ziel der Immunisierung ist es aber, klinische Erkrankungen zu verhindern und die Dauer und Höhe der Virusausscheidung auf ein Minimum zu reduzieren. Grundsätzlich ist die Anwendung von Lebendimpfstoffen zuverlässiger hinsichtlich der Ausprägung der zellgebundenen Immunantwort durch zytotoxische T-Lymphozyten. Insofern sollte immer erwogen werden, die Erstimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff durchzuführen. Alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe sind Markervakzine, denen das nicht-essentielle Glykoprotein E (gE) fehlt. Anhand der fehlenden Seroreaktivität gegen gE lassen sich geimpfte Rinder von infizierten Tieren unterscheiden (Differentiate Infected from Vaccinated Animals oder DIVA-Strategie).

CAVE: In Regionen, die nach Artikel 10 der Richtlinie 64/432 BHV-1-frei sind, dies betrifft mittlerweile die gesamte Bundesrepublik, besteht ein grundsätzliches Impfverbot! Impfungen dürfen im Ausbruchsfall nur nach Anordnung der zuständigen Behörde durchgeführt werden. In einer ausführlichen Stellungnahme hat die StIKo Vet diskutiert, in welchem Fall der Einsatz der Notimpfung aus Sicht der StIKo Vet sinnvoll sein kann.

Im Rahmen der Änderung der tierseuchenrechtlichen Regelungen auf EU Ebene mit den Delegierten Verordnungen 688/2020 und 689/2020, wurden die Vorschriften zur Überwachung und Bekämpfung sowie zum Verbringen von Tieren überarbeitet. Der Geltungsbeginn der Verordnungen ist der 21.04.2021. Für BHV-1 gilt ein generelles Impfverbot in freien Gebieten (Anhang IV, Teil IV, Kapitel 2, Abschnitt 1). Für BHV-1 gilt unter anderem weiterhin, dass ein Betrieb de Status „frei von IBR/IPV“ gewährt werden kann, wenn während der letzten zwei Jahre keines der im Betrieb gehaltenen Rinder gegen IBR/IVL geimpft wurde (Anhang IV, Teil IV, Kapitel 1, Abschnitt 1). Geimpfte Tiere dürfen nicht eingestallt werden, um den Status nicht zu verlieren. Im Fall eines Ausbruchs kann die Anwendung der DIVA-Impfung durch die zuständige Behörde gestattet werden.

weiterführende Literatur

  • Tiermedizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre; Herausgegeben von H.J. Selbitz; U. Truyen; P. Valentin-Weigand; Enke-Verlag Stuttgart 10. Auflage (2015); Infektionen mit dem bovinen Herpesvirus vom Typ 1 (BHV-1); Klaus Osterrieder S. 431 ff.
  • Effect of vaccination against bovine herpesvirus 1 with inactivated gE-negative marker vaccines on the health of dairy cattle herds. (2015) Raaperi, et al. Prev Vet Med. 118, pp: 467-76.
  • Clinical Forum: A practical approach to managing bovine upper respiratory tract disease: A pathophysiological based decision tree. (2012) Murray, et al. Livestock. 17, pp: 13-20.
  • Examination of the bovine leukocyte environment using immunogenetic biomarkers to assess immunocompetence following exposure to weaning stress. (2011) O'Loughlin, et al. BMC Vet Res. 7, pp: 45.
  • Cattle immunology: vaccination and immunological testing. (2009) Inman and Hudson. Livestock. 14, pp: 35-39.
  • Effect of a quadrivalent vaccine against respiratory virus on the incidence of respiratory disease in weaned beef calves. (2008) Stilwell, et al. Prev Vet Med. 85, pp: 151-7.
  • Maturation of immunoglobulin G avidity after inactive gE deleted bovine herpesvirus type 1 (BHV-1) marker vaccination. (2008) Oezkul, et al. Viral immunology. 21, pp: 3-11.
  • Field efficacy of combination vaccines against bovine respiratory pathogens in calves. (2008) Makoschey, et al. Acta Vet Hung. 56, pp: 485-93.
  • Efficacy of a quadrivalent vaccine against respiratory diseases caused by BHV-1, PI3V, BVDV and BRSV in experimentally infected calves. (2007) Salt, et al. Vet J. 174, pp: 616-26.
  • Performance and behaviour of calves reared in groups or individually following an enhanced-growth feeding programme. (2006) Terre, et al. J Dairy Res. 73, pp: 480-6.
  • Concurrent use of Rispoval (R) 3 and Rispoval (R) IBR-Marker vivum in young calves. Abstracts. (2005) Smith and Vangeel. Cattle Pract. 13, pp: 249-.
  • Characteristics of live bovine herpesvirus-1 vaccines. (2005) Patel. Vet J. 169, pp: 404-16.
  • Relative efficacy of inactivated bovine herpesvirus-1 (BHV-1) vaccines. (2005) Patel. Vaccine. 23, pp: 4054-61.
  • Duration of immunity of a quadrivalent vaccine against respiratory diseases caused by BHV-1, PI3V, BVDV, and BRSV in experimentally infected calves. (2004) Peters, et al. Prev Vet Med. 66, pp: 63-77.
  • Recombinant virus-expressed bovine cytokines do not improve efficacy of a bovine herpesvirus 1 marker vaccine strain. (2003) Konig, et al. Vaccine. 22, pp: 202-12.
  • Early immunity induced by a glycoprotein E-negative vaccine for infectious bovine rhinotracheitis. (2000) Makoschey and Keil. Vet Rec. 147, pp: 189-91.

Zugelassene Impfstoffe

Stand November 2020

Handelsname

zugelassen für

Zulassungsinhaber

Impfantigen

leb./ inakt.

Hyperlink

Bovilis IBR Marker inac

Rind

Intervet

BHV-1 DGE

inakt.

Pharmnet

Bovilis IBR Marker live

Rind

Intervet

BHV-1 DGE

leb.

PharmNet

Hiprabovis IBR Marker live

Rind

HIPRA

BHV-1 DGE

leb.

EPAR: Hiprabovis IBR Marker Live

Rispoval IBR-Marker inactivatum

Rind

Zoetis

BHV-1 DGE

inakt.

PharmNet

Rispoval IBR-Marker vivum

Rind

Zoetis

BHV-1 DGE

leb.

PharmNet

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Zusammensetzung

Handelsname

Impfantigen

Zelllinie

Inaktivierung

Konservierungsstoff

(pro Dosis)

Adjuvans

(pro Dosis)

Bovilis IBR Marker inac

Stamm GK/D , DGE

Rindernierenzellinie

k.A.

Formaldehyd   

0.6-1.0 mg

Al(OH)3      6.0 – 8.8 mg

Bovilis IBR Marker live

Stamm GK/D , DGE

Rindernierenzellinie

Hiprabovis IBR Marker Live

Stamm CEDDEL DDgE/ tk

GBK

Rispoval IBR-Marker inactivatum

Stamm Difivac DGE

Rindernierenzellinie

BEI

Thiomersal

0.2 mg

Al(OH)3      14-24 mg

Quil A      0.25 mg

Rispoval IBR-Marker vivum

Stamm Difivac DGE

Rindernierenzellinie

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Applikationshinweise

Handelsname

Dosis

frühester Impfzeitpunkt

Grundimmunisierung

Wiederholung

Bemerkungen

Bovilis IBR Marker inac

2 mL; i.m.

Ab 3 Monaten

Zweimalig im Abstand von 4 Wochen

alle 6 Monate

Kann während Trächtigkeit und Laktation angewendet werden; Bovilis IBR Marker inac kann in einem Impfschema mit Bovilis IBR Marker live verwendet werden (siehe Gebrauchsinformation)

Bovilis IBR Marker live

2 mL; i.m./ i.n.

Ab 2 Wo-3 Mo nur intranasal;

später i.m. oder i.n. mit Sprüh-kanüle je 1 mL/ Nasenloch

Einmalig;

vor dem 3. Monat sollte die Immunisierung nach Ablauf des 3. Lebens-Mo. wiederholt werden

die erste Wiederholung nach 6 Monaten; danach im Abstand von bis zu 12 Monaten

Kann während Trächtigkeit und Laktation angewendet werden; der Impfstoff kann am selben Tag aber nicht gemischt mit Bovigrip RSP Plus verwendet werden; Tieren, die zuvor separat mit Bovilis IBR Marker live und Bovilis BVD-

MD geimpft wurden, kann  dieser Impfstoff mit Bovilis BVD-MD gemeinsam verabreicht werden.

Hiprabovis IBR Marker Live

2 mL; i.m.

Ab 3 Monaten

Zweimalig im Abstand von 3 Wochen

alle 6 Monate

Kann während Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Rispoval IBR-Marker inactivatum

2 mL; s.c.

Ab 3 Monaten; sofern früher immunisiert nach 3. Mo wiederholen

Zweimalig im Abstand von 3-5 Wochen

alle 6 Monate

Kann während Trächtigkeit und Laktation angewendet werden. Nach Grundimmunisierung mit dem Lebendimpfstoff kann das Impfinterval des Inaktivatimpf- stoffes auf 12 Monate verlän- gert werden (Bitte Gebrauchs- information beachten.)

Rispoval IBR-Marker vivum

2 mL; i.m./ i.n.

Ab 2 Wo

Rinder > 3 Mo: Einmalig; Kälber< 3. Monat: 1.Imm i.n.; 2. Imm nach 3-5 Wo i.m.

alle 6 Monate

Kann während Trächtigkeit und Laktation angewendet werden. Zur Vermeidung von BoHV-1 Aborten benötigen weibliche Rinder zwei Immunisierungen im Abstand von 3 - 5 Wochen;

zur Kombination mit RS IBR inactivatum siehe Gebrauchsinformation

CAVE: vor Anwendung bitte die aktuelle Gebrauchsinformation konsultieren!

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Anwendungsgebiet

Handelsname

Indikation

Bovilis IBR Marker inac

Aktive Immunisierung von Rindern zur Verringerung der durch die Infektion mit Bovinem Herpesvirus Typ 1 (BHV-1) verursachten klinischen Symptome (Fieber) in Intensität und Dauer sowie zur Verringerung der Replikation und nasalen Ausscheidung von Feldvirus.

Beginn der Immunität: 3 Wochen; Dauer der Immunität: 6 Monate

Das Impfschema unter Verwendung von Bovilis IBR Marker live zur Grundimmunisierung und einer Wiederholungsimpfung nach 6 Monaten mit Bovilis IBR Marker inac führt zu einer schützenden Immunität über 12 Monate.

 

Bovilis IBR Marker live

Aktive Immunisierung von Rindern zur Verringerung der Intensität und Dauer der klinischen respiratorischen Symptome einer Infektion mit BHV-1 und zur Verringerung der nasalen Ausscheidung von Feldvirus.

Beginn der Immunität: Eine Zunahme der Immunität konnte 4 Tage nach intranasaler und 14 Tage nach intramuskulärer Impfung bei 3 Monate alten seronegativen Tieren nachgewiesen werden; Dauer der Immunität: Nach intranasaler Verabreichung an 2 Wochen alte Kälber dauert die Immunität mindestens bis zu einem Alter von 3 bis 4 Monaten an. Bei Vorhandensein maternaler Antikörper ist die Schutzwirkung des Impfstoffes bis zur zweiten Impfung möglicherweise nicht vollständig. Diese zweite Impfung sollte in einem Alter von 3 bis 4 Monaten durchgeführt werden und führt zu einer mindestens 6 Monate anhaltenden Immunität. Eine einmalige intranasale oder intramuskuläre Impfung von 3 Monate alten Tieren führt zu einer schützenden Immunität (Verringerung klinischer Symptome und Verringerung der Virusausscheidung). Dies konnte durch einen Belastungsversuch 3 Wochen nach Impfung belegt werden. Die Virusausscheidung bleibt über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten nach einer einmaligen Impfung verringert. Eine Wiederholungsimpfung zur Aufrechterhaltung des Schutzes nach Ablauf der initialen 6-monatigen Schutzperiode führt zu einer protektiven Immunität über 12 Monate. Es liegt keine Information darüber vor, inwieweit der Impfstoff eine latente Infektion mit Feldvirus bzw. eine Wiederausscheidung von Feldvirus bei latenten Trägern zu verhindern vermag.

Hiprabovis IBR Marker Live

Zur aktiven Immunisierung von Rindern ab einem Alter von 3 Monaten gegen Bovines Herpesvirus Typ 1 (BoHV-1) zur Verminderung der klinischen Krankheitserscheinungen der Infektiösen bovinen Rhinotracheitis (IBR) und der Ausscheidung von Feldvirus

Beginn der Immunität: 21 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung. Dauer der Immunität: 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Rispoval IBR-Marker inactivatum

Zur aktiven Immunisierung von Rindern gegen Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) mit dem Ziel, klinische Symptome und die Virusausscheidung zu reduzieren, und zur Prävention von mit BHV-1-Infektionen assoziierten Aborten bei weiblichen Rindern. Die Vakzination trächtiger Rinder beugt BHV-1 assoziierten Aborten vor, wie durch eine Testinfektion während des zweiten Trimesters der Gestation, 28 Tage nach der Impfung belegt wurde.

Dauer der Immunität: 6 Monate nach vollständiger Grundimmunisierung mit Rispoval IBR-Marker Vivum, gefolgt von 12 Monaten nach jährlicher Wiederholungsimpfung mit Rispoval IBR Marker Inactivatum.

Rispoval IBR-Marker vivum

Zur aktiven Immunisierung von Rindern gegen Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) mit dem Ziel, Virusausscheidung und klinische Symptome zu reduzieren, sowie zur Prävention von mit BoHV-1-Infektionen assoziierten Aborten bei weiblichen Rindern. Ein Rückgang der BoHV-1 assoziierten Aborte ist während des zweiten Trimesters der Trächtigkeit durch eine Testinfektion 28 Tage nach der Impfung gezeigt worden. Geimpfte Rinder können aufgrund der Markerdeletion von Tieren unterschieden werden, die durch ein Feldvirus infiziert wurden, es sei denn, die Rinder wurden zuvor mit einem konventionellen Impfstoff geimpft oder mit einem Feldvirus infiziert.

Beginn der Immunität: 7 Tage nach intranasaler Applikation einer Einzeldosis oder 21 Tage nach intramuskulärer Applikation einer Einzeldosis, nachgewiesen bei seronegativen Kälbern; Dauer der Immunität nach Impfung im Alter von bis zu 3 Monaten: Nach intranasaler Applikation bei 2 Wochen alten oder älteren Kälbern ohne maternale Antikörper reicht die Dauer der Immunität mindestens bis zu einem Alter von 3 Monaten. Danach sollten die Tiere eine Wiederholungsimpfung durch intramuskuläre Applikation erhalten.  Ein Teil der jungen Kälber kann maternale Antikörper gegen BoHV-1 haben. Diese können die Immunantwort beeinträchtigen. Folglich kann der Impfschutz bis zur Wiederholungsimpfung im Alter von 3 Monaten unvollständig sein.  Dauer der Immunität nach Impfung im Alter von 3 Monaten oder später:  6 Monate. 

Zusätzliche Information zum Schutz vor Aborten durch die kombinierte Impfung von Rispoval IBR-Marker Vivum mit Rispoval IBR-Marker Inactivatum: Ein Schutz vor im dritten Trimester auftretenden BoHV-1 assoziierten Aborten wurde durch Infektionsversuch mit virulentem BoHV-1 86 Tage nach einer einmaligen Wiederholungsimpfung mit Rispoval IBR-Marker Inactivatum gezeigt, die 6 Monate nach Grundimmunisierung mit einer Einzeldosis Rispoval IBR-Marker Vivum verabreicht wurde.  

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