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Stellungnahme zum Injektionsstellen-assoziierten Sarkom bei der Katze

Kleintier Kurzmitteilung

Das Feline Injektionsstellen-assoziierte Sarkom ist ein invasiv wachsendes und metastasierendes Sarkom der Katze, das mit einer Häufigkeit von ca. 1:10.000 auftritt. Es entsteht durch Entzündungsreaktionen, die iatrogen durch Injektionen von reizenden Substanzen, z.B. Impfstoffen, verursacht werden können.

Um das Risiko einer Sarkombildung zu minimieren, wird empfohlen, die Anzahl der Impfungen auf das notwendige Maß zu beschränken; möglichst wenig reizende Präparate, z.B. nicht-adjuvantierte Impfstoffe, zu verwenden; und an Applikationsstellen zu injizieren, die eine vollständige Resektion eines Sarkoms erlauben, d.h. subkutane Injektionen distal in die Gliedmaßen, zwischen Knie- und Sprunggelenk (möglichst nah am Sprunggelenk) oder unterhalb des Ellbogengelenks zu applizieren. Nur in Ausnahmefällen sollte in die ventrolaterale Bauchwand injiziert werden.

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2021-09-21_-_FISS_Stellungnahme__final_.pdf